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Good Governance bei der TERTIANUM-Stiftung

(Klammerverweise [G1-G3] bzw. [E1-E26} beziehen sich auf die Nummern der referierten Grundsätze oder jeweiligen Empfehlungen des Swiss Foundation Code 2009).


Bericht 2015 (Stand Mai 2015)

Die TERTIANUM-Stiftung strebt nach einer „Best Practice“ in Bezug auf eine „Good Foundation Governance“. Sie erfüllt in weitestgehendem Umfang die diesbezüglichen Grundsätze und Empfehlungen des „Swiss Foundation Codes“.

1. „Good Foundation Governance“

1.1 Ziele der TERTIANUM-Stiftung
Die TERTIANUM-Stiftung ist Ideenwerkstatt und Forum für Lebenskulturen des Alterns mit intergenerativer Ausrichtung. Als Motto der Alterskultur im Sinne einer lebenslangen Förderung der Persönlichkeitsentwicklung gilt: „Altern gestalten lernen - Handlungsspielräume erweitern.“ Durch Forschen und Handeln für das Alter leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Gestaltung der zweiten Lebenshälfte. In diesem Sinne engagiert sich die TERTIANUM-Stiftung in Generationenfragen und entwickelt Lösungsansätze, die den Austausch und Ausgleich zwischen jüngeren und älteren Menschen fördern. Sie handelt unabhängig, eigenständig und gemeinnützig und kann die Umsetzung der vorgeschlagenen Lösungen selbst übernehmen, sofern ihr Hauptzweck dadurch nicht gefährdet wird.

1.2 Good Foundation Governance
Mit dieser Zielsetzung und in diesem Geist erfolgt denn auch die Führung und Kontrolle der TERTIANUM-Stiftung, in welcher dem Vertrauen in deren wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Arbeit, aber auch in deren Praxisbezug in Ausrichtung auf die aktuellen sowie sich neu anbahnenden Lebenswelten von Jung und Alt eine hohe Bedeutung zukommt. Vertrauen kann nur gewinnen, wer die adäquaten Erwartungen aller Anspruchsgruppen der Stiftung – jene der Förderer, Destinatäre, Mitarbeitenden, Stiftungs- bzw. Kooperations- und Vertragspartner sowie der Öffentlichkeit – kompetent und kreativ erfüllt, die der Stiftung zu Grunde liegenden Ziele konsequent und nachhaltig umsetzt, dem Leitbild und den definierten Werten nach bestem Wissen und Gewissen nachlebt sowie offen, verständlich und transparent kommuniziert über alles, was die Stiftung zu berichten hat.

Der Grad der Erfüllung dieser Ansprüche bestimmt die Güte der „Good Governance“. Der Stiftungsrat, die Geschäftsführung und alle Mitarbeitenden der TERTIANUM-Stiftung erachten eine gute Governance als unabdingbare Voraussetzung für ein nachhaltig erfolgreiches Stiftungs-Management. In diesem Sinne verstehen sie diese Verpflichtung als fortlaufenden Prozess, der durch regelmässige Überprüfung und unter Berücksichtigung der neuesten Entwicklungen, Erkenntnisse und Bedürfnisse aktuell, lebendig und offen gehalten werden soll. Die TERTIANUM-Stiftung will im Bereiche des schweizerischen Stiftungswesens zu den „Best Practices“ gehören. Die „Good Governance“ soll zu einem Gütezeichen der Stiftung werden.

1.3 Swiss Foundation Code
Der Verband der Schweizer Förderstiftungen „Swiss Foundations“ hat einen „Swiss Foundation Code“, aktuell 2009, herausgegeben, der in drei Grundsätzen [G1-G3] und 26 Empfehlungen [E1-E26]  die „Good Governance“ in klassischen Stiftungen beschreibt. Der Kodex hat grundsätzlich empfehlenden Charakter, dessen Bestimmungen stiftungsspezifisch zu interpretieren und anzupassen sind. So kann er auch zum Vorbild für Stiftungen werden, die nicht typische Förderstiftungen sind.

Dieser Code ist für die TERTIANUM-Stiftung Orientierung und Verpflichtung für ihr gesamtes Denken und Handeln sowie Gradmesser für die Beurteilung der Qualität ihrer Governance. Sie erfüllt die einschlägigen Erwartungen in weitestgehendem Umfang, soweit diese für die eigene Stiftung relevant sein können. Die TERTIANUM-Stiftung verdient sich so in vorbildlicher Weise das Gütesiegel einer modernen und professionell geführten Stiftung.

Dies soll im nachfolgenden Good Governance-Bericht 2015  -  der jährlich den aktuellen Gegebenheiten angepasst wird  -   dargelegt werden. Die Erläuterungen folgen grundsätzlich der Thematik des Codes mit Klammerverweis auf die Nummern der jeweiligen Code-Grundsätze oder –Empfehlungen. Viele weitergehende, interessante und aktuelle Informationen sind aber stets auch über die TERTIANUM-Website www.tertianum-stiftung.ch abrufbar. Eine besondere Fundgrube zu Fragen des Alterns und zur Stiftung ist insbesondere auch die Online-Zeitung der Stiftung: www.senline.net


2. Die TERTIANUM-Stiftung [E2/E3/E4]

2.1 Gründung der TERTIANUM-Stiftung [E2]
Die nicht gewinnorientierte, gemeinnützige und auf unbestimmte Dauer angelegte TERTIANUM-Stiftung im Sinne von Art. 80 ff. ZGB wurde mit Eintragung ins Handelsregister am 29.08.2007 mit Sitz in Berlingen (Kanton Thurgau) neu errichtet (ursprüngl. 1999). Das Stiftungskapital beträgt CHF 50‘000.--. Die Stiftung ist national und international tätig und untersteht der Stiftungsaufsicht des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI). Sie ist Steuer-befreit.

2.2 Grundlagen der TERTIANUM-Stiftung [E3]
Die Grundlagen der TERTIANUM-Stiftung sind in folgenden Dokumenten festgehalten (in Klammervermerk die neueste Fassung; Reglemente genehmigt von der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht, 17. Oktober 2011, AZ: 4379-MOS/kk):

  • Stiftungsurkunde (22.02.2008)
  • Ziele / Leitbild (2009)
  • Stiftungsreglement (01.10.2011)
  • Funktionendiagramm (01.10.2011)
  • Entschädigungsreglement für den Stiftungsrat (01.01.2014)
  • Spesenreglement für die Mitarbeitenden (01.10.2011)
  • Jährlicher Aktionsplan
  • Strategie- und andere wichtige Entscheidungen: in diversen Stiftungsratsprotokollen.

Diese Grundlagen bilden die wesentliche Basis für die Festlegung der Stiftungspolitik und stellen die normative Garantie der Good Governance dar. Die Inhalte dieser Dokumente und wesentlichen Entscheidungen werden periodisch auf deren Übereinstimmung mit dem Stiftungszweck sowie dem kurz-, mittel- und langfristigen Gleichgewicht von Zielen und Mitteln überprüft [E4]. Wichtig sind jederzeitige Korrektheit, aber auch rechtzeitige Ausrichtung der gesamten Stiftungstätigkeiten - Strategie, Politik, Organisation und Betrieb - auf neu erkannte Entwicklungen. Eine jährliche Selbstbeurteilung der Stiftungsarbeit durch den Stiftungsrat soll ebenfalls dazu beitragen.

2.3 Konkrete Ziele der TERTIANUM-Stiftung:
Die Ziele der TERTIANUM-Stiftung sind:

  • Vermittlung eines neuen Altersbildes in unserer Gesellschaft.
  • Stärkung des Bewusstseins für eine eigene Wertekultur des Alters.
  • Förderung der Fähigkeiten älterer Menschen zur Verbesserung der Lebenssituation aller Generationen.
  • Impulse geben für eine ethisch fundierte, kompetente und sachorientierte Altersarbeit und Alterspolitik.
  • Erarbeitung generationenverträglicher Lösungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
  • Entwicklung und Vermittlung von bedarfsgerechten Dienstleistungen für die ältere Generation.
  • Qualifizierung von Mitarbeitenden speziell für ältere Kunden.
  • Analyse mittel- und langfristiger Trends im Seniorenbereich.
  • Studien zu speziellen Altersthemen.
  • Informationsveranstaltungen zu Generationen- und Altersfragen.
  • Modellbildungen für die Selbständigkeitsförderung im Alter.
  • Entwicklung von besonderen Bildungskonzepten und Lernformen für die zweite Lebenshälfte.

2.4 Partner der Stiftung
Die TERTIANUM-Stiftung kann Partnerschaften eingehen, die vertraglich zu regeln sind. Sie hat dies mit mehreren Unternehmen teils generell auf unbestimmter Dauer oder auch zeitlich beschränkt für Spezialaufgaben oder bestimmte Projekte oder Events getan. Der Partnerstatus wird durch die Beitragshöhe bestimmt, wobei grundsätzlich mittel- und langfristige Partnerbeziehungen im Vordergrund stehen. Primärpartner sichern weitgehend die Grundfinanzierung der Stiftung.

Das Ziel von Partnerschaften ist eine Win-Win-Strategie, die den Partnern für ihren Finanzbeitrag einen adäquaten, qualitativ hochstehenden Marktauftritt verschafft, wobei sie sich nach Wunsch auch aktiv an Aktivitäten der Stiftung beteiligen können. So sollen gegenseitig und gemeinsam Tätigkeiten und Projekte unterstützt werden, die der Entwicklung und Förderung einer fortschrittlichen Alters-, Generationen- und Lebenskultur dienen können. Ein entsprechend ausgearbeitetes Akquisitionskonzept dient einer umsichtigen Partnergewinnung und –pflege. Anlässlich des jährlich stattfindenden Partneranlasses wird über Wichtiges, Aktuelles und Zukünftiges in der TERTIANUM-Stiftung informiert und zu speziellen Themen Gedankenaustausch gepflegt.

Mit Stand Mai 2015 bestehen folgende Partnerschaften:

  • AFG Arbonia-Forster-Holding AG
  • Bigla AG
  • Careum Weiterbildung
  • Helvetia Versicherungen (Primärpartner)
  • Neuroth Hörzentrum AG
  • Schweizer Berghilfe
  • Seniorweb.ch
  • swiss smile.ch
  • TCS, Mobilitätsakademie
  • Terre des hommes
  • TERTIANUM AG
  • Universität Zürich, Zentrum für Gerontologie
  • Zürcher Kantonalbank (Primärpartner).

Zudem bestehen noch zahlreiche Link-Partnerschaften, die auf der Website der Stiftung zu finden sind.

2.5 Weitere Informationen zur TERTIANUM-Stiftung
Detaillierte Kennzahlen und Informationen zur TERTIANUM-Stiftung sind auf der Website der TERTIANUM-Stiftung festgehalten: www.tertianum-stiftung.ch.


3. Grundsätze der Stiftungsarbeit

3.1 Wirksame Umsetzung des Stiftungszweckes [G1]
Der Stiftungszweck wurde klar umschrieben und in der Folge von der TERTIANUM-Stiftung durch Leitbilder, Werte und Reglemente detailliert und zukunftsgerichtet ausformuliert. Die bestehende Organisation kann diese Vorgaben effizient, finanziell sowie gesellschaftlich wirksam umsetzen. Davon zeugen die bereits zahlreich abgeschlossen, zur Zeit laufenden sowie geplanten Aktivitäten, die sich innovativ und zukunftsweisend mit intergenerativen Fragen der Lebenskultur aus verschiedenen Bereichen des Alters beschäftigen. Der Stiftungsrat bürgt für eine dynamische Umsetzung im Sinne des Stiftungszwecks.

3.2 Checks and Balances [G2]
Der Stiftungsrat ist sich seiner Führungs- und Kontrollverantwortung für die Tätigkeiten der TERTIANUM-Stiftung in Befolgung des Stiftungszwecks und in Berücksichtigung der daraus abgeleiteten Erwartungen der einschlägigen Anspruchsgruppen voll bewusst. Der Stiftungsrat insgesamt wie auch jedes einzelne Mitglied sind bereit, persönlich als Garant für eine „Good Foundation Governance“ einzustehen. In dieser Absicht hat er weitere organisatorische Dispositionen im Sinne einer ausgewogenen Führung und Kontrolle getroffen. So ist periodisch ein Wechsel im Stiftungspräsidium mit neu geregelter Stellvertretung vorgesehen. Zur Sicherung einer direkten und optimalen Begleitung im Stiftungsbetrieb  -  gegenseitige Information und vereinfachte Kontrolle  - wird die Geschäftsführung - im Rahmen der verbrieften Denk- und Handlungsweise - von einem Stiftungsrat ausgeübt. Die Revisionsstelle sowie die Stiftungsaufsicht runden durch ihre Prüftätigkeiten die ausgewogene Kontrolle über die Aktivitäten der TERTIANUM-Stiftung ab. Schliesslich erlauben auch die hohe Transparenz und intensive interne und externe Kommunikation allen Anspruchsgruppen und weiteren Interessenten, die Geschehnisse in der Stiftungstätigkeit aufmerksam zu verfolgen (siehe dazu unten zu „Transparenz“). 

3.3 Transparenz [G3, E12]
Transparenz ist eine wesentliche Voraussetzung zur Sicherung und Stärkung des Vertrauens aller Anspruchsgruppen in die Stiftung. Sie stärkt deren Bekanntheit bei weiteren Interessenten sowie die gesellschaftliche Verankerung in der Öffentlichkeit. Aus diesem Grunde sind alle wesentlichen Informationen über die Grundlagen, Ziele und Strukturen sowie die mannigfaltigen Tätigkeiten der Stiftung auf der Website und in verschiedenen Publikationen der TERTIANUM-Stiftung offengelegt. Darüber hinaus berichtet die online-Zeitung „SenLine“, wöchentlich aktualisiert, über Stiftungsaktivitäten sowie Themen, die die Arbeit der Stiftung betreffen. Dies wird ergänzt durch generelle und spezifische Informationen anlässlich der zahlreichen Stiftungsanlässe durch das ganze Jahr hindurch und erweitert durch die darüber erfolgende Medien-Berichterstattung. Internet, Telefon und persönliche Ansprachen ermöglichen jederzeit weitere Informationen und Fragen rund um die Stiftung. Die Veröffentlichung dieses Governance-Berichts im Internet ist ein weiteres Zeichen des Willens zur Transparenz. Die TERTIANUM-Stiftung sucht ihrerseits proaktiv den Kontakt zu ihren Anspruchsgruppen und erachtet die jederzeitige, intensive und anregende Auseinandersetzung nach innen und aussen als unabdingbaren Erfolgsfaktor für eine dynamische Stiftungstätigkeit. Die Berichterstattung gegenüber der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht, bestehend aus Tätigkeitsbericht, Jahresrechnung, Bericht der Revisionsstelle und Risikobericht, erfüllen einen weiteren wichtigen Beitrag zur Information über die Geschehnisse in der Stiftung. Ein jährlich durchgeführter Partneranlass unterrichtet über die wichtigsten Entwicklungen und Projekte der Stiftung.

Transparenz durch bestmögliche Information und Kommunikation ist für die TERTIANUM-Stiftung eine hohe Selbstverpflichtung.


4. Führung und Kontrolle bei der TERTIANUM-Stiftung

4.1 Zusammensetzung des Stiftungsrates [E6]
Der Stiftungsrat soll aus mindestens fünf Mitgliedern bestehen; aktuell sind es neun, und zwar:

Name Tätigkeit Funktion
(GFA = Mitglied Geschäftsführender Ausschuss)

Eintritt
Stiftung
Prof. Dr.
Helmut Bachmaier
Universität Konstanz (Geisteswissenschaftliche Sektion), wissenschaftlicher Berater der TERTIANUM AG Mitglied
Geschäftsführer (bis 2010 Präsident), GFA
1999
Hans-Rudolf Blöchlinger       CEO der TERTIANUM-Gruppe bis 2010 Mitglied 2008
Prof. Dr.
François Höpflinger
Professor für Soziologie, Universität Zürich Mitglied 2008
Prof. Dr. med. Reto Kressig Chefarzt Basel University Hospital
Department of Acute Geriatrics
Mitglied 2013
Dr. Hansueli Mösle Direktor CURAVIVA-Verband Heime und Institutionen Schweiz Mitglied 2008
Prof. Guido Oberer dipl. Architekt, ETH SIA Vizepräsident, GFA 2008
Andreas Schöni Leiter Segmentmanagement und Marketing, Zürcher Kantonalbank Mitglied 2012
Prof. Dr. med.
Hannes B. Stähelin
bis zur Emeritierung Chefarzt der Geriatrischen Universitätsklinik am Universitätsspital Basel und Ordinarius für Geriatrie Universität Basel (Mitglied bis 31.12.2015, danach Beratung der Stiftung: Geriatrie). Mitglied, GFA 2008
Angela Winkelmann Mitglied der GL der Helvetia Versicherungen, Leiterin Human Resources + Dienste Präsidentin, GFA 2008


Gemäss Stiftungsreglement haben Primärpartner Anspruch auf jeweils einen Sitz; dies trifft zur Zeit für die Helvetia Versicherungen und die Zürcher Kantonalbank zu. Die übrigen Stiftungsräte können frei gewählt werden. Diese operieren unabhängig.

Um eine bestmöglichste Zusammensetzung des Stiftungsrates sicher zu stellen mit Blick auf diversifiziertes Fachwissen, praktische Erfahrung und gesellschaftliche Vernetzung, aber auch im Hinblick auf eine gut funktionierende Zusammenarbeit im Team, hat der Stiftungsrat einschlägige Kriterien für die Wahl neuer Mitglieder formuliert, die neben persönlichen Eigenschaften wie Loyalität, Integrität und Eigenständigkeit gelten sollen. Eine sorgfältige Einführung derselben in die Denk- und Arbeitsweise des Stiftungsrates sowie generell über das Funktionieren der Stiftung ist gewährleistet. Für die permanente generelle und aufgabenspezifische Weiterbildung sorgt jedes Stiftungsratsmitglied für sich selber. Der Stiftungsrat nutzt aber im Sinne einer lernenden Organisation regelmässig die Gelegenheit, im Rahmen seiner Sitzungen und sonstiger Treffen neue Entwicklungen in den für die Stiftung relevanten Gebieten von einzelnen Stiftungsräten aufarbeiten und präsentieren zu lassen, um sie so gemeinsam diskutieren zu können.

Die Amtsdauer ist auf drei Jahre begrenzt. Der Stiftungsrat wird für jede Amtsdauer von den bisherigen Mitgliedern durch Zuwahl neu bestellt. Fallen während der Amtsperiode Mitglieder des Stiftungsrates aus, so sind für den Rest der Amtsperiode Ersatzwahlen zu treffen. Die Amtsdauer endet zudem nach Rücktritt, Abberufung, Verlust der Handlungsfähigkeit oder Tod. Wiederwahlen sind möglich. Eine gestaffelte Erneuerung des Stiftungsrates ist nicht vorgesehen [E5].

Stiftungsräte können jederzeit aus wichtigen Gründen abberufen werden. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das betreffende Mitglied die ihm obliegenden Verpflichtungen gegenüber der Stiftung verletzt oder zur ordnungsgemässen Ausübung seines Amtes nicht mehr in der Lage ist. Die Anstrengungen für eine gute Zusammensetzung und Kompetenz des Stiftungsrates und Möglichkeit der Sicherung seines Funktionierens erübrigt denn auch die Festlegung von maximalen Amtszeit- und Altersbeschränkungen.

4.2 Organisation des Stiftungsrates [E8]
Der Stiftungsrat konstituiert sich und bestimmt seine Erneuerung selbst. Er wählt einen Präsidenten oder eine Präsidentin sowie einen Vizepräsidenten oder eine Vizepräsidentin, deren Aufgaben und Kompetenzen im Stiftungsreglement sowie detailliert auch im Funktionendiagramm geregelt sind. Um die Dynamik in der Führung und Kontrolle der Stiftung sicherzustellen, sollen das Präsidium sowie die Person des Vizepräsidenten regelmässig wechseln. Dies begünstigt auch die Kreativität und Flexibilität in Bezug auf neue Wege in der Umsetzung der Stiftungsaufgaben. So sind für 2015 bzw. 2016 vorgesehen:

  • Angela Winkelmann, Präsidentin
  • Prof. Guido Oberer, Vizepräsident.

Jährlich finden in der Regel vier Halbtags-Stiftungsratssitzungen sowie drei bis vier Stiftungsanlässe statt. 2013 und 2015 fanden zudem ein Strategie-Workshop statt. Jedes Mitglied kann unter Angabe von Gründen die Einberufung einer zusätzlichen Sitzung verlangen. 2015 laufen vier Projekte, bei denen die Teilnahme der Stiftungsräte nach Fachgebieten bestimmt wird. Deren Anwesenheit ist ebenfalls an den zwei jährlich wiederkehrenden Anlässen erwünscht: „Preisverleihung Menschenwürde“ sowie Partneranlass. Insgesamt kommt ein Stiftungsrat so jährlich zu ca. 20 Einsätzen. Die durchschnittliche Teilnahmequote an Stiftungsratssitzungen betrug 2014: 80%.

Der Stiftungsrat vertritt die Stiftung nach aussen. Er bezeichnet diejenigen Personen, welche für die Stiftung die rechtsverbindliche Kollektivunterschrift zu zweien führen: es sind dies zur Zeit Prof. Dr. Helmut Bachmaier, Prof. Guido Oberer und Angela Winkelmann.

4.3 Aufgaben und Kompetenzen des Stiftungsrates
Der Stiftungsrat ist oberstes Organ der Stiftung; ihm obliegt die Oberleitung der Stiftung. Er hat folgende unentziehbare Aufgaben:

  • Organisation der Stiftung
  • Erlass der notwendigen Reglemente
  • Sicherstellung der ordnungsgemässen Buchführung
  • Ernennung und Abberufung der mit der Geschäftsführung und der Vertretung der Stiftung betrauten Personen
  • Oberaufsicht über die Geschäftsführung
  • Reglung der Unterschriftenberechtigung
  • Erstellung des Geschäftsberichtes zuhanden der Aufsichtsbehörde.

Es stehen ihm alle Befugnisse zu, die in der Stiftungsurkunde oder in Reglementen nicht ausdrücklich an Dritte delegiert sind. Er ist - unter Vorbehalt der unentziehbaren Aufgaben - auch berechtigt, einzelne seiner Befugnisse an eines oder mehrere seiner Mitglieder oder an Dritte zu übertragen. Die Aufgaben und Kompetenzen sind ausführlich im Funktionendiagramm geregelt.

4.4 Beschlussfassung im Stiftungsrat
Der Stiftungsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist. Er entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Wesentliche Entscheide erfordern eine Zweidrittel-Mehrheit aller Stiftungsräte; dies bei Änderungen der Stiftungsurkunde und des Stiftungsreglements, Abberufung eines Stiftungsrates, Verlegung des Sitzes der Stiftung sowie bei einer allfälligen Liquidation der Stiftung. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Stiftungsratspräsident. Über Traktanden, die nicht wenigstens 10 Tage vor der Sitzung des Stiftungsrates durch schriftliche oder elektronische Mitteilung den Mitgliedern des Stiftungsrates zur Kenntnis gebracht wurden, können ohne Zustimmung aller Mitglieder des Stiftungsrates keine Beschlüsse gefasst werden. Gleiches gilt auch für nicht traktandierte Geschäfte. Beschlüsse können zu einem gestellten Antrag auch auf dem Zirkularweg gefasst werden. Alsdann sind sie ins nächste ordentliche Sitzungsprotokoll aufzunehmen. Alle Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Vorsitzenden / von der Vorsitzenden zu unterzeichnen.

4.5 Stiftungsratspräsident / Stiftungsratspräsidentin [E9]
Der Präsident / die Präsidentin leitet den Stiftungsrat. Die Aufgaben und Kompetenzen sind im Stiftungsreglement sowie im Funktionendiagramm detailliert aufgeführt. Insbesondere ist er / sie Impulsgeber/in für die strategische Weiterentwicklung der Stiftung und verantwortlich für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Stiftungsrat sowie zwischen diesem und der Geschäftsführung. Er / sie behält auch zusammen mit dem Geschäftsführer generell das gute Klima bei allen Stiftungstätigkeiten im Auge. Bei Verhinderung des Präsidenten / der Präsidentin übernimmt der Vizepräsident / die Vizepräsidentin die einschlägigen Aufgaben und Kompetenzen.
.
4.6 Honorare und Spesen der Stiftungsräte [E7]
In der Stiftungsurkunde ist festgehalten, dass die Stiftungsräte grundsätzlich ehrenamtlich tätig sind und dass über die Ausrichtung von allfälligen Sitzungsgeldern oder Entschädigungen an Mitglieder oder Personen, denen besondere Befugnisse übertragen sind, der Stiftungsrat entscheidet. Die Stiftungsräte verzichten auf eine Grundentschädigung und auf Sitzungsgelder. Bei konkreten Aufträgen werden sie nach dem Entschädigungsreglement pro Stunde entschädigt. Die Delegierten von Unternehmen verzichten ebenso auf Entschädigungen und Spesen. Dies wurde in einem Entschädigungsreglement detailliert und abschliessend geregelt. Für die Mitarbeitenden der TERTIANUM-Stiftung ist ein besonderes, weitergehendes Spesenreglement massgebend.

4.7 Ausschüsse und Beiräte [E10, E15]
Zur Vorbereitung von Sitzungen, Anlässen und Projekten ist ein „Geschäftsführender Ausschuss“ gebildet, dem ausschliesslich beratende Funktion zukommt. Diese Beratungskompetenz sowie die verschiedenen Aufgaben sind detailliert im Funktionendiagramm festgehalten. Anderweitige Ausschüsse sind nicht vorgesehen. 2015 besteht der „Geschäftsführende Ausschuss“ aus Prof. Dr. Helmut Bachmaier, Prof. Guido Oberer, Prof. Dr. med. Hannes B. Stähelin und Angela Winkelmann.

Der Stiftungsrat kann auf unbestimmte Zeit oder für eine bestimmte Aufgabe vorgesehene Kommissionen gründen, was regelmässig geschieht.

Gemäss Reglement kann der Stiftungsrat auch einen oder mehrere Beiräte ernennen, welche ihn in fachlicher, methodischer oder kommunikativer Hinsicht beraten. So ist Prof. em. Dr. rer. pol. Bernd Schips, ehemaliges Mitglied des Stiftungsrates, weiterhin als wirtschaftswissenschaftlicher Berater der TERTIANUM-Stiftung tätig.

4.8 Interessenkonflikte [E11]
Wie in der Stiftungsurkunde vermerkt, handelt die TERTIANUM-Stiftung unabhängig und eigenständig. Zwar haben die Primärpartner der TERTIANUM-Stiftung Anspruch auf jeweils einen Sitz im Stiftungsrat, in dem deren Delegierte die Interessen der Partner vertreten können. Es ist der TERTIANUM-Stiftung aber wichtig, dass die Mehrheit der Stiftungsräte frei wählbar ist und so auch unabhängig operieren kann. Es wird darauf geachtet, dass von vornherein Interessenkonflikte möglichst vermieden werden. Bei Interessenkollisionen muss gemäss Stiftungsreglement das betreffende Mitglied des Stiftungsrates in Ausstand treten, was konsequent befolgt wird. Es ist noch keine Situation aufgetreten, die eine Offenlegung oder Bemerkung im Jahresbericht nötig gemacht hätte. Zudem haben Primärpartner ein Widerspruchsrecht bei branchengleichen Unternehmen, die selbst Primärpartner werden wollen, um so schon präventiv allfällige Interessenkonflikten zu vermeiden.

4.9 Geschäftsführung [E13]
Der Stiftungsrat kann gemäss Stiftungsreglement die operative Leitung der Stiftung an eine Geschäftsführung delegieren, was er getan hat. So kommt einem Mitglied des Stiftungsrates auch die Geschäftsführung zu, was die „Unité de doctrine“ sowie eine gegenseitige zeitnahe und angepasste Information über Tätigkeiten im Stiftungsrat bzw. in der Geschäftsführung und im Stiftungsbetrieb optimal sicherstellt. Geschäftsführer ist Prof. Dr. Helmut Bachmaier. Dessen Aufgaben und Kompetenzen sind im Funktionendiagramm detailliert geregelt. Die Entschädigung für die Geschäftsführung, d.h. für die über die Arbeit als Stiftungsrat hinausgehende Tätigkeit als Geschäftsführer, wird in einem separaten Arbeitsvertrag geregelt.


5. Stiftungsarbeit [E16 – E19]

Der Stiftungsrat legt die langfristig ausgerichtete Stiftungsstrategie sowie die daraus abgeleitete Stiftungspolitik fest und überprüft regelmässig deren Kongruenz mit den Stiftungszielen sowie den Stand der Umsetzung, die Effizienz, Wirksamkeit und Zeitnähe der laufenden Aktivitäten. Der Stiftungsrat handelt bewusst als „Social Entrepreneur“.

Die Stiftung setzt nach Möglichkeit ihre Programme und Projekte selber, je nach Ausgestaltung und Umfang, aber auch in Zusammenarbeit mit ihren Stiftungspartnern, mit Destinatären oder sonstigen geeigneten Dritten um. Wo es die Erreichung der anvisierten Projektziele begünstigt, werden auch förderliche Partnerschaften, Kooperationen oder sonstige spezifische fachliche Begleitung von anderen Organisationen oder Unternehmen gesucht und umgesetzt. Solche Zusammenarbeiten werden umsichtig schriftlich geregelt. Grössere Vorhaben werden im Rahmen professionellen Projekt-Managements geführt.

Die durchs Jahr hindurch geplanten Aktivitäten werden in einem Jahres-Aktionsplan festgehalten und der Stand deren Umsetzungen regelmässig überprüft. So liefen 2014 fünf Projekte mit zahlreichen Sitzungen unter anderem zu folgenden Themen: Anti-Frailty (geriatrisches Syndrom, Hinfälligkeit/Zerbrechlichkeit), Erfahrungswissen,  Preisverleihung „Menschwürde“, „Kreativität“ sowie „Feminisierung des Alters“. Schliesslich gehört als „fortlaufendes Projekt“ auch die wöchentlich aktualisierte Online-Zeitung „SenLine“ dazu. Weiter ist eine Publikation vorgesehen zum Thema: „Spiritualität im Alter“.  Zudem veröffentlichen Mitglieder des Stiftungsrates in verschiedenen anderen Printmedien und Schriftenreihen Beiträge zu Themen der TERTIANUM-Stiftung. 

In der Reflexion des Stiftungsrates über die Qualität der Stiftungsarbeit werden auch das Erscheinungsbild und die Wahrnehmung der TERTIANUM-Stiftung gegenüber ihren Anspruchsgruppen und in der Öffentlichkeit beleuchtet.


6. Finanzen [E16-17, E20-E26]

Wie bereits oben vermerkt, hat die Stiftung ein Stiftungskapital von CHF 50‘000.-, das verwendet werden kann, wenn es zur Erreichung des Stiftungszweckes erforderlich ist. Es kann aber von Partnern, Sponsoren und weiteren Dritten in Form von einmaligen oder wiederkehrenden Beiträgen projektgebunden oder eventbezogen sowie pauschal jährlich oder periodisch weiter geäufnet werden. So werden Zuwendungen von geeigneten Gönnern und Sponsoren, die von der Philosophie der TERTIANUM-Stiftung überzeugt sind, aktiv in verschiedenen Bereichen am Markt gesucht. Finanzielle Beiträge müssen aber stets im Einklang mit dem nachhaltigen Stiftungszweck sein.

Das Stiftungsvermögen ist nach anerkannten kaufmännischen Grundsätzen zu verwalten. Das Risiko soll verteilt werden. Das Vermögen darf nicht durch spekulative Transaktionen gefährdet, muss aber auch nicht mündelsicher angelegt werden. Im Besonderen wird auch darauf geachtet, dass die verwendbaren Stiftungsgelder und die damit ausgelöste gesellschaftliche Wirkung in einem günstigen Verhältnis zum administrativen Aufwand stehen. Die Stiftungsziele, deren Umsetzung, der ordnungsgemässe Ablauf des betrieblichen Geschehens sowie in diesem Rahmen auch die für eine sichere Finanzierung gewählten Finanzanlagen werden einer regelmässigen und ausgewogenen Risikoanalyse unterzogen (Riskmanagement). Das einschlägige interne Kontrollsystem ist zweckmässig dokumentiert und dessen ordnungsgemässes Funktionieren entsprechend überprüfbar.

Die TERTIANUM-Stiftung verwendet zur Erfüllung des Stiftungszwecks im Wesentlichen die finanziellen Mittel, die von  den Partnern und Sponsoren fortlaufend zur Verfügung gestellt werden. Das einmalig gestellte Stiftungsvermögen ist zu gering, um die jährlich geplanten Aktivitäten aus den Erträgen des Stiftungskapitals finanzieren zu können. Ziel der TERTIANUM-Stiftung ist aber auch, kleinere Zuwendungen oder Zustiftungen spezifisch oder ohne konkrete Verwendungsbestimmung von Gönnern oder Sponsoren zu erhalten, die grundsätzlich von den Zielen und Aktivitäten der TERTIANUM-Stiftung überzeugt sind und deren Vorhaben gerne finanziell unterstützen wollen. Eigentliche Geldsammlungen in grossem Umfang finden nicht statt. So decken in der Regel die zur Verfügung stehenden Mittel den Finanzbedarf der konkreten Projekte und Vorhaben vom laufenden Jahr ab.

Dies hat direkte Auswirkungen auf die eigentliche Anlagestrategie- und -politik, die wegen des jährlichen Verzehrs der zur Verfügung stehenden Finanzmittel nicht die Bedeutung einnimmt wie bei grossen, international tätigen Sammelstiftungen. Trotzdem ist oberste Devise, dass die der Stiftung zur Verfügung stehenden Gelder streng unternehmerisch, d. h.  zweckgebunden, nachhaltig wirksam sowie effizient und zeitnah eingesetzt werden. Dabei bleibt das Verhältnis von administrativen Kosten zur Leistungserbringung stets in einem optimalen Verhältnis, was durch den Stiftungsrat laufend aufmerksam, kritisch und streng  überprüft wird.


7. Revisionsstelle [E14]

Der Stiftungsrat wählt jeweils für die Dauer eines Jahres eine von ihm unabhängige und anerkannte Revisionsstelle. Diese kann eine natürliche oder juristische Person sein. Seit der Gründung der Stiftung im Jahre 2007 wurde jährlich die OBT AG, Zürich, als Revisionsstelle gewählt. Zu gegebener Zeit wird der Stiftungsrat für einen periodischen Wechsel der Revisionsstelle oder zumindest des mandatsleitenden Revisors sorgen.

Die Revisionsstelle hat jährlich das Rechnungswesen der Stiftung zu überprüfen und über das Ergebnis dem Stiftungsrat einen detaillierten Prüfungsbericht mit Antrag zur Genehmigung zu unterbreiten. Sie hat ausserdem die Einhaltung der Stiftungsurkunde und der Reglemente sowie der gesetzlichen Bestimmungen zu überwachen. Die Revisionsstelle hat bei Ausführung ihres Auftrages wahrgenommene Mängel dem Stiftungsrat mitzuteilen. Werden diese Mängel nicht innert nützlicher Frist behoben, hat sie nötigenfalls die Aufsichtsbehörde zu orientieren.


8. Liquidation der Stiftung

Die Stiftung kann aufgelöst werden, wenn ihr Zweck unerreichbar geworden oder das Vermögen aufgebraucht ist. Im Falle einer Liquidation der Stiftung sind vorerst sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Dritten zu erfüllen. Das nachher verbleibende Vermögen ist unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde nach Beschluss des Stiftungsrates zu verwenden. Ein Rückfall des Stiftungsvermögens an die Stifter bleibt ausgeschlossen.


9. Fazit

Der Stiftungsrat strebt mit Nachdruck nach einer „Best Practice“ in Bezug auf eine gute Stiftungs-Governance. Er erfüllt in weitestgehendem Umfang die diesbezüglichen Grundsätze und Empfehlungen des „Swiss Foundation Codes“, soweit sie für die TERTIANUM-Stiftung relevant sind. Die „Stiftungs-Governance“ soll zum Gütezeichen der Stiftung werden. Der Stiftungsrat, die Geschäftsführung und alle Mitarbeitenden der Stiftung verstehen die Verpflichtung auf eine gute Governance als fortlaufenden Prozess, der durch regelmässige Überprüfung und unter Berücksichtigung der neuesten Entwicklungen, Erkenntnisse und Bedürfnisse aktuell, lebendig und offen gehalten werden soll.

Der Stiftungsrat und der Geschäftsführer sind jederzeit bereit, zur „Good Governance“ Rede und Antwort zu stehen.



Autor des Berichtes: Dr. Thomas Oesch (Stiftungsrat bis Februar 2014)
Ergänzt: Prof. Dr. Helmut Bachmaier
Vom Stiftungsrat einstimmig genehmigt.